VaySunic-Mikrowechselrichter sind in zwei Versionen erhältlich: mit integriertem WiFi und mit integriertem Sub-1Ghz. Beispiel: Beim Modell VM800WE-P2 steht „W“ für „WiFi“, beim Modell VM800BE-P2 steht „B“ für „Sub-1Ghz“. Die WiFi-Version eignet sich für übliche Entfernungen. Die Sub-1Ghz-Version eignet sich für große Entfernungen mit einer Reichweite von bis zu 400 Metern. Zusätzlich wird das Solar Control Gateway (SCG) zur Anbindung der Sub-1Ghz-Versionen verwendet; das SCG kann sogar mehrere Mikrowechselrichter miteinander verbinden, um noch größere Entfernungen abzudecken.
Als VaySunic-Partner können Sie unsere Schulungen und Ressourcen nutzen, um Ihr Produktwissen und Ihre technischen Fähigkeiten zu vertiefen. Besuchen Sie unsere Installationsdokumentation oder kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.
VaySunic-Mikrowechselrichter haben eine Standardgarantie von 12 Jahren und eine erweiterte Garantie von 25 Jahren.
In der Regel werden Probleme innerhalb von 24 Stunden gelöst. In seltenen Fällen, die mehr Zeit erfordern, steht Ihnen Ihr Distributor zur Seite. Wir leiten Ihren Distributor bei der Durchführung von Tests an, sodass die meisten Probleme online diagnostiziert und behoben werden können.
Derzeit sind VaySunic-Mikrowechselrichter netzgekoppelt. Wir entwickeln jedoch bereits aktiv Off-Grid-Mikrowechselrichter für eine zukünftige Markteinführung. Mehr erfahren
Das Produkt verbindet sich über Wi-Fi oder Sub-1G mit der Monitoring-Plattform, und Sie können die Daten jederzeit in der VaySunic Cloud App einsehen!
Betrachten wir den Zusammenhang Schritt für Schritt.
Kernkonzept: Alles dient der „Anpassung an ein einzelnes PV-Modul“
Behalten Sie zunächst das Kernmerkmal eines Mikrowechselrichters im Blick: das Eins-zu-eins-Prinzip – ein Mikrowechselrichter wird an genau ein PV-Modul angeschlossen. Daher sind alle Spannungsparameter auf die Spannungscharakteristik eines einzelnen Moduls ausgelegt.
Detaillierte Erklärung und Zusammenhangsanalyse der einzelnen Parameter
Betriebsspannungsbereich – die Überlebensgrenze
· 14V - 63V
· Bedeutung: Dies ist die absolute physikalische Grenze, die die Hardware-Schaltung des Wechselrichters ohne Schaden aushält. Solange die Modulspannung in diesem Bereich liegt, ist die Wechselrichter-Hardware sicher.
· Funktion: Die rote Linie der Hardware-Sicherheit. Über 63V können Bauteile beschädigt werden; unter 14V liegt eine abnormale Unterspannung vor.
Startspannung – der Weckruf
· 18V
· Bedeutung: Dies ist die Spannung, die der Wechselrichter benötigt, um den Startvorgang einzuleiten. Wenn morgens das Sonnenlicht allmählich zunimmt und die Modulspannung 18V erreicht, wird der Wechselrichter „geweckt“, beginnt mit der Initialisierung, baut die interne Betriebsstromversorgung auf und bereitet sich auf die Stromerzeugung vor.
· Zusammenhang mit der Betriebsspannung: Sie ist ein zentraler Aktionspunkt innerhalb des Betriebsspannungsbereichs (14V-63V). Der Wechselrichter wird erst bei 18V aktiv, nimmt aber selbst bei nur 14V keinen Schaden.
MPPT-Spannungsbereich – der effektive Arbeitsbereich
· 33V - 60V
· Bedeutung: Dies ist der Spannungsbereich, in dem der Wechselrichter den Algorithmus zum Maximum Power Point Tracking ausführen kann. Innerhalb dieses Intervalls justiert der Wechselrichter seinen Arbeitspunkt kontinuierlich fein nach, um den „komfortabelsten“ Betriebspunkt des Moduls zu finden und die maximale Leistung herauszuholen.
· Zusammenhang mit anderen Parametern:
· Er liegt innerhalb des Betriebsspannungsbereichs (14V-63V), denn die MPPT-Funktion muss in einer sicheren Hardware-Umgebung arbeiten.
· Sein Startpunkt (16V) liegt unter der Startspannung (18V). Das klingt widersprüchlich, tatsächlich definiert der MPPT-Bereich jedoch die Fähigkeitsgrenze des Algorithmus. Der Wechselrichter muss zunächst „starten“ (18V), um grundlegende Betriebsfähigkeit zu erlangen, bevor er die MPPT-Funktion auf dieser breiteren „Bahn“ (16V-60V) ausüben kann.
MPPT-Spannungsbereich bei maximaler Leistung – die optimale Leistungszone
· 800W (33V - 60V)
· Bedeutung: Dies ist der Spannungsbereich, in dem das Modul unter den häufigsten und idealen Betriebsbedingungen die maximale Leistung abgibt. In diesem Intervall erreicht der Wechselrichter die höchste Tracking-Effizienz, und das System erzielt den besten Energieertrag.
· Zusammenhang mit anderen Parametern:
· Er ist eine Teilmenge des MPPT-Spannungsbereichs (16V-60V) – ein „goldener Bereich“ darin.
· Ein Modul mit einer Nennbetriebsspannung von 36V-40V hat seinen Maximum Power Point unter Standardbedingungen von Einstrahlung und Temperatur typischerweise innerhalb dieses „goldenen Intervalls“ von 33V-60V.
Zusammenfassung und Arbeitsablauf
Verbinden wir nun alle Parameter und sehen wir, wie ein Mikrowechselrichter über einen kompletten Arbeitstag hinweg funktioniert:
Früher Morgen/Morgengrauen: Schwaches Sonnenlicht, die Modulspannung steigt langsam an.
· Bei einer Spannung 63V: Der Wechselrichter löst den Schutzmechanismus aus und stellt den Betrieb ein, um die Gerätesicherheit zu gewährleisten. Dies entspricht in der Regel Szenarien wie Nacht (Spannung gleich null), Leitungsfehlern oder extrem niedrigen Temperaturen (die zu einer abnormal hohen Leerlaufspannung führen).
Zusammengefasst zeichnen diese Parameter gemeinsam eine „Arbeitslandkarte“ des Mikrowechselrichters:
· Der Betriebsspannungsbereich (14-63V) definiert sein Überlebensterritorium.
· Die Startspannung (18V) ist der Weckruf auf diesem Territorium.
· Der MPPT-Spannungsbereich (16-60V) ist die Bühne, auf der er seine Fähigkeiten zeigen kann.
· Der MPPT-Spannungsbereich bei maximaler Leistung, z. B. 33-60V beim 800W-Mikrowechselrichter, ist das Rampenlicht auf dieser Bühne – der Kernbereich mit dem höchsten Ertrag.